Auch wenn sich der Winter so langsam verabschiedet und der Frühling schon in Sicht ist – der Wetter-Umschwung ist für sensible Haut eine echte Herausforderung. Sie ist fahl und blass, oftmals juckt sie unangenehm. Mithilfe einer reichhaltigen Urea Creme erstrahlt sie wieder frühlingshaft frisch und gesund.

 

Wenn die Feuchtigkeits-Speicher leer sind

Unsere Haut enthält ein Viertel des im Körper gespeicherten Wassers. Dabei befinden sich zwei Drittel des Wassers ist in der tieferen Hautschicht, genannt Dermis, und ein Drittel in der Epidermis – so bezeichnet man die Oberhaut. Diese Schicht ist die Haut, die wir sehen. Sobald sie trocken ist, erscheint sie fahl und ungesund, manchmal schuppt sie sich auch. Normalerweise kann die Haut ihre Feuchtigkeit selbst regulieren. Doch äußere Umwelteinflüsse wie Kälte, trockene Luft, ein zu heißes Bad oder Duschgel können die Hautbarriere stören. Dann verliert sie Feuchtigkeit. Auch wenn wir zu wenig Wasser trinken oder nur wenig schlafen bzw. viel Stress haben, kann sich das direkt auf unsere Haut auswirken. Nach einer durchzechten Nacht kenn man das nur zu gut: Der Blick in den Spiegel am nächsten Morgen offenbart eine fahle, trockene Haut. Falten sind dann viel mehr sichtbar als sonst.

 

Urea: Natürlicher Bestandteil der Haut

Urea ist der lateinische Name für Harnstoff. Klingt eklig? Ist es nicht! Urea kommt nämlich nicht nur in unserem Urin vor, sondern natürlicherweise auch in unserer Haut. Dort sorgt er dafür, dass sie ihre Feuchtigkeit nicht verliert. Denn je höher der Anteil von Urea ist, desto höher ist die Wasserbindungsfähigkeit der Haut. Weist sie einen geringen Anteil Urea auf, reagiert sie mit trockenen, schuppenden und juckenden Hautarealen.

 

Urea Creme versorgt die Haut mit Feuchtigkeit

In der Dermatologie und der Kosmetik wird Urea eingesetzt, um diese leeren Feuchtigkeits-Speicher der Haut wieder zu füllen. Für den Einsatz von Urea in Cremes und Lotionen wird der Harnstoff heutzutage künstlich im Labor hergestellt. Früher, als die technischen Möglichkeiten noch nicht so gut entwickelt waren wie heute, musste man jedoch auf „echten“ Urin zurückgreifen. Damals hat man dafür Pferde-Urin benutzt. Die positiven Eigenschaften von Urea sind jedoch die gleichen: Nach dem Auftragen einer Urea-Creme wird die Haut über Stunden mit mehr Feuchtigkeit versorgt und die Oberfläche geglättet. So wird auch etwaiger Juckreiz, der aufgrund von trockener Haut entsteht, gelindert. Zusätzlich bleibt die Haut gegenüber äußeren Einflüssen besser geschützt – dazu gehören zum Beispiel Allergene. Urea gilt als besonders verträglich und zeigt weder Nebenwirkungen noch allergenes Potenzial. Urea-Cremes gibt es mit unterschiedlichen Anteilen von Urea: Von 3% über 5% und sogar 10%. Je höher der Urea-Anteil ist, desto intensiver wird die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Bei einer regelmäßigen Anwendung verbessert sich die Feuchtigkeitsbindung der Haut langfristig.

Wohlfühl-Tipp: Um die Haut mit einer Extraportion Feuchtigkeit zu versorgen und sie zum Frühling strahlend schön zu pflegen, kann man folgenden Trick anwenden: Eine Urea Creme mit 10 %  direkt nach dem Duschen oder Baden auf die noch feuchte Haut auftragen – so entsteht ein echtes Wohlfühl-Erlebnis.